Polizeibericht

Wildunfälle am Freitagmorgen, Landkreis

Für vier Autofahrer begann der Freitagmorgen mit einer Unfallaufnahme, da sich ihren Fahrzeugen Wildtiere in den Weg gestellt hatten. Wenige Minuten nach Mitternacht wurde in Prösen ein PKW AUDI von einem Waschbären gestoppt, der seinen Ausflug über die Bundesstraße mit dem Leben bezahlte. In Herzberg bekam es der Fahrer eines DAF-LKW auf der Bundesstraße kurz vor 02:00 Uhr mit einem Reh zu tun, das nach dem Aufprall verendete. Ein weiteres Reh ließ sein Leben auf der Landstraße zwischen Plessa und Döllingen, als es kurz nach 05:00 Uhr vor einen fahrenden PKW JEEP geriet. Am Ortsausgang von Finsterwalde in Richtung Ponnsdorf lief um 07:00 Uhr ein Reh in einen fahrenden VW-Kleinwagen und musste anschließend von den Polizeibeamten von seinen Qualen erlöst werden. Die Autoinsassen blieben in allen Fällen unverletzt und die Fahrzeuge mit vierstelligen Sachschäden weiter betriebsbereit.

Es blieb bei Sachschäden, Finsterwalde

Zur Unfallaufnahme war die Polizei am Donnerstag kurz vor 15:00 Uhr in der Berliner Straße gefragt. Ein PKW TOYOTA war mit einem DACIA aneinandergeraten, was mit Sachschäden von rund 7.000 Euro endete. Verletzt wurde niemand und beide Autos blieben trotz der Beschädigungen weiter fahrbereit.

Nach Vorfahrtsunfall im Krankenhaus, Lieskau

Rettungswagen und Polizei wurden am Donnerstag um 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Lieskauer Dorfstraße gerufen. Nach der Missachtung der Vorfahrt waren dort ein FIAT-Wohnmobil und ein PKW FORD kollidiert. Eine 43-jährige Autofahrerin wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, um Spätfolgen durch Verletzungen ausschließen zu können. Bei einer fünfstelligen Sachschadensbilanz waren für beide Fahrzeuge Abschlepper zu organisieren.

Garten in Brand, Finsterwalde

Am Mittwoch gegen 23:30 Uhr stellte eine Anwohnerin der Schellingstraße fest, dass ein nahegelegenes Gartengrundstück in Brand stand. Feuerwehr und Polizei stellten vor Ort eine Ausdehnung von etwa 20 x 20 Meter fest, die Löscharbeiten waren gegen 00:45 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Ein Kamerad der Feuerwehr wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung dabei leicht verletzt. Weil eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen werden konnte, ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen Anfangsverdachts der Brandstiftung.

Betrugsfall: Falsche Polizisten, Sonnewalde

 In Goßmar in der Sonnewalder Straße erhielt eine Bewohnerin am Mittwoch gegen 22:00 Uhr einen Anruf eines falschen Polizisten mit unterdrückter Rufnummer. Sie ließ sich jedoch nicht übertölpeln. Auch eine Seniorin in der Finsterwalder Straße hatte gegen 17:15 Uhr dieselbe Erfahrung gemacht. Hier erkundigten sich die falschen Polizisten nach Wertgegenständen. Auch diese Dame reagierte souverän und legte auf. In Goßmar in der Sonnewalder Straße erhielt eine Bewohnerin am Mittwoch gegen 22:00 Uhr einen Anruf eines falschen Polizisten mit unterdrückter Rufnummer. Sie ließ sich jedoch nicht übertölpeln.

Auch eine Seniorin in der Finsterwalder Straße hatte gegen 17:15 Uhr dieselbe Erfahrung gemacht. Hier erkundigten sich die falschen Polizisten nach Wertgegenständen. Auch diese Dame reagierte souverän und legte auf.

Die Polizei gibt deshalb auch zum wiederholten Mal die folgenden Hinweise:

Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, oder „Ihre Tochter/Ihr Sohn hat schuldhaft einen Verkehrsunfall mit mehreren tödlich verletzten Personen verursacht“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld/Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. 

www.polizei.brandenburg.de.


Info der Polizei

Seit dem 01. März gilt für Mopeds und E-Scooter ein neuer Versicherungszeitraum. Fahrzeuge, die noch mit den alten Plaketten unterwegs sind, haben keinen Versicherungsschutz mehr. Dennoch stellten Polizisten im März jeden Tag Verkehrsteilnehmer fest, die mit abgelaufenem Versicherungsschutz oder völlig ohne Kennzeichen unterwegs waren. Im Vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion Süd insgesamt 1.466 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Straftat, die eine Geldstrafe von bis 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Und es kann noch deutlich teuer werden: Ob ein versehentlicher Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder im Vorbeifahren ein parkendes Auto gestreift – ein Unfall ist schnell passiert. Falls Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs sind, müssen sie den entstandenen Schaden dann aus eigener Tasche bezahlen. Sollten Personen verletzt oder gar getötet werden, können durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall die Kosten schnell in astronomische Höhen steigen. So unwahrscheinlich ist das Szenario nicht: Bei 61 Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Jahr 2024, wurden in 47 Fällen Personen verletzt.

Grundsätzlich gilt:

  • E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h benötigen keine Zulassung, aber einen Versicherungsschutz.
  • Seit dem 1.März 2025 gelten die grünen Kennzeichentafeln oder Versicherungsplaketten, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen.
  • Zusätzlich sollten Sie den Versicherungsnachweis in Papierform oder elektronisch mit sich führen.
  • Einen Führerschein benötigen Sie nicht, um einen E-Roller zu fahren, allerdings gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
  • Es darf nur eine Person gleichzeitig auf dem Roller unterwegs sein.
  • Für Drogen und Alkohol gelten die gleichen Regelungen, wie für Autos. Heißt: Wer betrunken E-Roller fährt, riskiert also nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Führerschein.
  • Es sollte, wenn möglich, der Radweg benutzt werden, Gehwege sind tabu.

Die Polizei bittet, diese Punkte zu beachten und wünscht allzeit gute und unfallfreie Fahrt.

Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!

Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf! Achten Sie darauf, dass Taschen/ Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse heran können! Vermeiden Sie Gedränge! Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde! Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.

Geben Sie niemals gegenüber fremden Personen persönliche Daten und Vermögensstände preis. Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den Notruf 110.

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