Brand durch Mäharbeiten, Doberlug-Kirchhain
Am Montagnachmittag wurde die Polizei zu einem Grünflächenbrand in der Kietzer Straße alarmiert. Die Feuerwehr war bereits vor Ort. Es stellte sich heraus, dass Mäharbeiten mit einer Motorsense durchgeführt worden waren, wobei es offenbar zu Funkenflug gekommen war. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 500 Euro geschätzt.
Leise rieselt der Splitt, L56 bei Crinitz
Auf der Landesstraße 56 zwischen Gahro und Kleinbahren kam es am Montag gegen 13:45 Uhr zum Unfall mit einem Splitt-Anhänger, als sich in einer Kurve ein Rad löste. Der Splitt wurde mithilfe eines Radladers beseitigt, es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.
Rehe zur Rush Hour, Doberlug-Kirchhain
Morgens früh kurz nach 06:00 Uhr wählten zwei Rehe und zwei Autofahrer unglücklicherweise dieselben Wege zur Arbeit. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Hennersdorf und Münchhausen trafen sich unsanft ein SKODA „Octavia“ und ein Reh, was zu etwa 3.000 Euro Sachschaden am weiter fahrbereiten Wagen führte. Auf der Landesstraße 702 zwischen Arenzhain und Werenzhain wiederholte sich dasselbe Spiel wenig später mit einem Reh und einem PKW VW. Das Ergebnis waren etwa 4.000 Euro Sachschaden am weiter fahrbereiten Fahrzeug. In beiden Fällen bezahlten die Rehe ihre mangelnde Umsicht mit dem Leben, während die Autofahrer mit dem Schrecken davonkamen.
Laterne geküsst und nach Hause gefahren, Finsterwalde
Beim rückwärts Ausparken hatte die Fahrerin eines VW „Sharan“ in der Schacksdorfer Straße am Sonntag gegen 17:00 Uhr eine Laterne gerammt. Weil sie ihre Kinder im Auto hatte und der Meinung war, sie könne den Unfall auch online melden, kehrte sie nach Berlin zurück und zeigte den Vorfall erst tags darauf an. Beamte aus Berlin kamen daraufhin an ihre Wohnadresse, um den Unfall aufzunehmen und Schäden am Fahrzeug zu protokollieren. Polizisten in Finsterwalde prüften vor Ort die beschädigte Laterne und mussten aufgrund mehrere Lackspuren in der fraglichen Höhe feststellen, dass wohl schon einige Fahrzeuge mit ihr Kontakt gehabt hatten. Die Schadenshöhe lässt sich daher nicht genau beziffern.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei jedoch: Im Falle eines Unfalls melden Sie sich bitte sofort telefonisch bei Ihrer nächstgelegenen Polizeidienststelle. Das Entfernen vom Unfallort wird sonst als Unfallflucht gewertet und kann im Zweifel teuer werden.
Randalierer in Einkaufspassage, Finsterwalde
Am Samstagmittag randalierte in Finsterwalde in der Südpassage ein 34-jähriger Mann. Er befand sichin einem psychischen Ausnahmezustand und musste in der Folge im Klinikum Elbe-Elster aufgenommenwerden. Neben einer Vielzahl von Sachbeschädigungen, einem Hausfriedensbruch und einer Bedrohungwurde auch eine noch unbekannte Frau geschlagen. Diese entfernte sich jedoch vom Ereignisort.Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Info der Polizei
Seit dem 01. März gilt für Mopeds und E-Scooter ein neuer Versicherungszeitraum. Fahrzeuge, die noch mit den alten Plaketten unterwegs sind, haben keinen Versicherungsschutz mehr. Dennoch stellten Polizisten im März jeden Tag Verkehrsteilnehmer fest, die mit abgelaufenem Versicherungsschutz oder völlig ohne Kennzeichen unterwegs waren. Im Vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion Süd insgesamt 1.466 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Straftat, die eine Geldstrafe von bis 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Und es kann noch deutlich teuer werden: Ob ein versehentlicher Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder im Vorbeifahren ein parkendes Auto gestreift – ein Unfall ist schnell passiert. Falls Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs sind, müssen sie den entstandenen Schaden dann aus eigener Tasche bezahlen. Sollten Personen verletzt oder gar getötet werden, können durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall die Kosten schnell in astronomische Höhen steigen. So unwahrscheinlich ist das Szenario nicht: Bei 61 Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Jahr 2024, wurden in 47 Fällen Personen verletzt.
Grundsätzlich gilt:
- E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h benötigen keine Zulassung, aber einen Versicherungsschutz.
- Seit dem 1.März 2025 gelten die grünen Kennzeichentafeln oder Versicherungsplaketten, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen.
- Zusätzlich sollten Sie den Versicherungsnachweis in Papierform oder elektronisch mit sich führen.
- Einen Führerschein benötigen Sie nicht, um einen E-Roller zu fahren, allerdings gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
- Es darf nur eine Person gleichzeitig auf dem Roller unterwegs sein.
- Für Drogen und Alkohol gelten die gleichen Regelungen, wie für Autos. Heißt: Wer betrunken E-Roller fährt, riskiert also nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Führerschein.
- Es sollte, wenn möglich, der Radweg benutzt werden, Gehwege sind tabu.
Die Polizei bittet, diese Punkte zu beachten und wünscht allzeit gute und unfallfreie Fahrt.
Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!
Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf! Achten Sie darauf, dass Taschen/ Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse heran können! Vermeiden Sie Gedränge! Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde! Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.
Geben Sie niemals gegenüber fremden Personen persönliche Daten und Vermögensstände preis. Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den Notruf 110.
