Polizeibericht

Trunkenheit im Straßenverkehr in Finsterwalde

Im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Kontrolle stellten Beamte der Polizeiinspektion Elbe-Elster am Samstagabend eine alkoholisierte Führerin eines Elektro-Rollers fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 ‰. In der weiteren Folge wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt – die Weiterfahrt wurde untersagt. Es erfolgt die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Fahrzeugführerin.

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Finsterwalde

Samstagmittag kam es in der „Rue de Montataire“ in Finsterwalde zu einem Frontalzusammenstoß zweier PKW. Aus bisher unbekannter Ursache kam die 60-jährige Fahrerin eines PKW VW nach links auf die Gegenfahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden, mit vier Personen besetzten, PKW Ford. Die verursachende Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und stationär im Krankenhaus aufgenommen. Aus dem geschädigten PKW wurden die Fahrerin und die Beifahrerin leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Eine weitere Insassin musste aufgrund ihrer Verletzungen stationär aufgenommen werden und ist demzufolge schwer verletzt worden. Die vierte Insassin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden.
Der Gesamtsachschaden wird durch die handelnden Beamten auf ca. 20.000,- Euro geschätzt.

 Einbruchsdiebstahl in Massen

In der Nacht von Freitag auf Samstag hebelten unbekannte Täter die Eingangstür zum Bürogebäude einer ortsansässigen Firma auf. Alle Innenräume wurden durchsucht und diverse technische Geräte (PC-Bildschirm, Baustellenradio, Überwachungskameras) entwendet. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 5.000,- Euro geschätzt.

Wasser in der Unterführung, Finsterwalde

Seit 03:30 Uhr waren Feuerwehr und Polizei am Mittwoch (30.06.2021) im Bereich der Unterführung in der Sonnewalder Straße im Einsatz. Zwei durch die Wasserfluten nicht mehr fahrbereite Autos mussten aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Nach Vollsperrungen der Straßen kam es für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen.

 Es gibt keine Kautionen, PD Süd Informiert

In unserem Rechtssystem gibt es keine Zahlungen von Kautionen, um mögliche Strafen abzuwenden. Betrüger hingegen versuchen immer wieder, Rentnerinnen und Rentner unter diesem Vorwand um sehr viel Geld zu bringen. So auch im Tagesverlauf des Dienstags, als Kriminelle mehrfach hochbetagte Seniorinnen und Senioren unter anderem in Finsterwalde (EE), Lauchhammer (OSL) und Forst (SPN) anriefen, sich als Polizisten ausgaben und ihnen erzählten, dass Familienangehörige an Verkehrsunfällen beteiligt sein sollten, bei denen Menschenleben zu beklagen seien. Um die angeblichen Kautionen zu zahlen und die Anwälte zu entlöhnen, forderten sie Summen von 10.000 bis 75.000 Euro. Niemand von den Angerufenen ging auf diese Forderungen ein. Alle informierten umgehend die richtige Polizei, die nun wegen der Betrugsversuche und der Amtsanmaßung ermittelt.

Trotzdem nochmals folgende wichtigen Hinweise Ihrer Polizei:

In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen. Seien Sie skeptisch und aufmerksam, wenn Unbekannte bei Ihnen anrufen und nur das „Beste“ von Ihnen wollen – Ihr Geld! Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de.

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