Polizeibericht

Bandenmäßiger Ladendiebstahl, drei Diebe gestellt, Finsterwalde

Das aufmerksame Verkaufspersonal eines Einkaufsmarktes in der Sonnewalder Straße stellte am Donnerstag gegen 15:00 Uhr drei Männer im Alter zwischen 30 und 33 Jahren, die hochwertige Alkoholika im Wert von etwa 170 Euro entwenden wollten. Die Georgier waren bereits in der Vergangenheit durch Ladendiebstähle aufgefallen. Bei der Durchsuchung des Autos der Männer fanden die Beamten weitere Spirituosen, die offensichtlich ebenfalls aus Diebstählen stammten. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Der von ihnen genutzte PKW AUDI ist nicht zugelassen und war mit falschen Kennzeichen versehen. Deshalb ermittelt die Kriminalpolizei nicht nur wegen des bandenmäßigen Diebstahls, sondern auch wegen der Urkundenfälschung. 

Verkehrsunfall, Finsterwalde

Im Bereich der Friedrich-Engels-Straße/Gartenstraße kollidierten am Donnerstagvormittag gegen 08:00 Uhr ein PKW BMW und ein VW-Transporter. Die Höhe des Blechschadens beträgt ungefähr 3.500 Euro.

Verkehrsunfall, Lieskau

In der Dorfstraße kollidierten am Donnerstag gegen 15:00 Uhr ein PKW SEAT und ein OPEL. An den weiter fahrbereiten Autos entstand ein Blechschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Unter Drogeneinfluss, Falkenberg, Finsterwalde

Am Mittwochabend sowie am Donnerstagmorgen reagierten zwei Drogenschnelltests bei einem 18 Jahre alten Autofahrer in der Heinrich-Zille-Straße in Falkenberg und bei einem 37-Jährigen Fahrer in der Straße der Jugend in Finsterwalde positiv auf Amphetamine. In Krankenhäusern wurden daraufhin die beweissichernden Blutproben realisiert. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Erneuter Hausfriedensbruch, Finsterwalde

Zum wiederholten Male wurden Polizeibeamte am späten Mittwochvormittag in die Brandenburger Straße gerufen. Dort belästigte ein polizeibekannter 46 Jahre alter Mann Passanten. Da er auf einen Platzverweis nicht reagierte und gegen ihn bereits ein Hausverbot für diesen Bereich ausgesprochen worden war, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Widerstand mit Distanz-Elektroimpulsgerät gebrochen, Sonnewalde

Ein mehrfach der Polizei wegen Gewaltdelikten bekannter 46-Jähriger pöbelte am Montagnachmittag in der Ortslage von Sonnewalde Passanten an und trat gegen ein Auto. Weiterhin versuchte der alkoholisierte Mann gewaltsam in zwei Geschäfte am Markt einzudringen. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort trat der Beschuldigte diesen äußerst aggressiv gegenüber. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte er in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Der gewaltbereite Mann gab den Polizisten verbal und durch Gesten zu verstehen, dass er sich der Maßnahme widersetzen würde. Auch auf Grund vorangegangener Widerstandshandlungen, bei denen bereits mehrere Beamte verletzt wurden, wurde ein Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG beziehungsweise ein sogenannter Taser) mehrfach angedroht. Trotzdem folgte er nicht den polizeilichen Anweisungen und bewegte sich stattdessen auf sie zu. Daraufhin erfolgte die Anwendung des DEIG, so dass er überwältigt und nach medizinischer Untersuchung in Gewahrsam genommen werden konnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Die weitere Bearbeitung hat die Kriminalpolizei übernommen.

Info der Polizeiinspektion Süd

Traditionell startet in diesen Tagen die Zweiradsaison. Die Kräder werden aus den Garagen geholt und die Biker nutzen das schöne Wetter, um das besondere Fahrgefühl zu genießen. Leider kommt es dabei aber auch zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Im vergangenen Jahr verunglückten 252 Motorradfahrer im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Süd. Vier verloren ihr Leben (2019: 272 Verunglückte, 6 Getötete). Nach polizeilichen Erfahrungen sind unangepasste Geschwindigkeit, unzureichender Sicherheitsabstand, Fehler beim Überholen sowie Missachtung der Vorfahrtsregelung und mangelnde Beherrschung der Maschine die häufigsten Unfallursachen bei Motorradfahrern. In vielen Situationen werden die Kradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern schwer erkannt und deren Geschwindigkeit falsch eingeschätzt. Der Zusammenstoß mit einem PKW oder LKW hat für Kradfahrer oftmals durch die fehlende Knautschzone fatale Folgen. Daher sollte besondere Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer beim Fahrspurwechsel oder bei einem Abbiegevorgang oberstes Gebot sein.

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