Polizeibericht

Wildunfall, Finsterwalde

Ein Reh wurde am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr auf einer Bundesstraße bei Finsterwalde von einem PKW VW erfasst und tödlich verletzt. Am Auto entstand ein Blechschaden von ungefähr 3.500 Euro.

Vorfahrt missachtet, Sonnewalde

In der Schloßstraße / Kirchhainer Straße ereignete sich am Donnerstagnachmittag gegen 14:15 Uhr ein Vorfahrtunfall. Dabei kollidierten ein PKW VOLVO und ein OPEL. Mit einem Sachschaden von rund 18.000 Euro mussten beide Fahrzeug abgeschleppt werden. Bei dem 43-jährigen Fahrer des VOLVO ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,76 Promille. Daraufhin erfolgte in einem Krankenhaus eine beweissichernde Blutprobe. Der 22 Jahre alte Fahrer des OPEL wurde verletzt und durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden.

3,49 Promille, Bad Liebenwerd

Am Donnerstag, kurz vor Mitternacht, kontrollierten Polizeibeamte eine 29-jährige VW-Fahrerin in der Dorfstraße in Lausitz. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr einen Wert von 3,49 Promille, woraufhin in einem Krankenhaus eine beweissichernde Blutprobe durchgeführt wurde. Des Weiteren stellten die Polizisten den Führerschein der Frau sicher und erstatteten Anzeige.

Buntmetalldiebe gestellt, Finsterwalde

Am Mittwoch bemerkten Anwohner gegen 03:45 Uhr Geräusche aus einem leerstehenden Einfamilienhaus in der Sonnewalder Straße und alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten daraufhin einen 33-Jährigen sowie eine 19-Jährige Frau beim Diebstahl von Buntmetall fest. Im Rahmen der Identitätsfeststellung wurden zudem betäubungsmittelverdächtige Substanzen bei der Frau aufgefunden. Die Drogen wurden sichergestellt. Kriminaltechniker sicherten am Tatort zahlreiche Spuren. 

Keine Kaution gezahlt, Finsterwalde

Am Montagnachmittag versuchten Betrüger ihr kriminelles Spiel mit einer 83-jährigen Rentnerin aus Finsterwalde. Der Frau wurde durch einen angeblichen Polizisten am Telefon mitgeteilt, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem eine Person ums Leben kam und er deshalb eine Kaution zahlen müsse. Darauf fiel die Dame nicht hinein und erstattete Anzeige.

Deshalb nochmals folgende Hinweise der Polizei:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen.

Dringende Warnung der Polizei

Landesweit wird immer wieder von Anzeigen zu zweifelhaften Serviceleistungen berichtet, bei denen Grundstückseigentümer zunächst eine preiswerte Arbeit angeboten wird. Das reicht von Arbeiten an Haus und Grundstück bis hin zu Pflaster- und Asphaltarbeiten, die im Regelfall preisintensiv sind. Es wird dringend davon abgeraten, unangemeldeten Fremden den Zutritt zum Grundstück zu gewähren. Sie sind der Inhaber des Hausrechtes und sollten die Polizei bei Verdacht dieses Hausfriedenbruches rufen. Ziehen Sie vertrauenswürdige Zeugen aus dem Nachbars- und Bekanntenkreis hinzu, wenn Sie solchen ungebetenen Besuch erhalten. Falls Sie Kenntnis von solchen Betrugsversuchen erhalten oder selbst betroffen sind oder waren, erstatten Sie Anzeige, was auch per Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben möglich ist.

Info der Polizei

Die Polizei gibt deshalb zum wiederholten Mal die folgenden Hinweise:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen.

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