Grundhafte Sanierung des Frankenaer Wegs – Baubeginn am 11. März 2026

Der ursprünglich für den 2. März 2026 vorgesehene Baubeginn im Frankenaer Weg in Finsterwalde verschob sich um eine Woche. Die Vollsperrung wird nun ab dem 11.03.2026 eingerichtet, ab dem 06.03. muss jedoch bereits mit Bautätigkeiten im Straßenraum gerechnet werden. Damit beginnen die Arbeiten zur grundhaften Sanierung des Frankenaer Wegs. Gearbeitet wird vom Abschnitt Schillerplatz bis einschließlich des Kreuzungsbereichs der Fritz-Reuter-Straße. Nach aktuellem Stand wird die Maßnahme voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 andauern. Während der gesamten Bauzeit ist eine Befahrung des gesperrten Straßenabschnitts sowie des Kreuzungsbereichs Fritz-Reuter-Straße nicht möglich. Die Bauzeit ergibt sich insbesondere aus dem hohen Umfang und der Komplexität der Arbeiten, ist aber notwendig, um die Infrastruktur nachhaltig zu erneuern und den Baumbestand zu erhalten. Durch die Vollsperrung kann die Bushaltestelle „Frankenaer Weg – Grundschule Nord“ nicht angefahren werden. Weiterhin stehen in unmittelbarer Nähe die Haltestellen im Heinrichsruher Weg oder der Schillerstraße zur Verfügung. Hierzu sind die Fahrgastinformationen der Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH an den einzelnen Haltestellen zu beachten. Wir bitten Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

Versteigerung von Fundsachen am 21. März 2026

Die Stadt Finsterwalde beabsichtigt, Fundgegenstände, deren gesetzliche Aufbewahrfrist von 6 Monaten verstrichen (§973BGB) ist, öffentlich zu versteigern. Die Öffentliche Versteigerung wird am Samstag, den 21.03.2026 um 10:00 Uhr auf dem Garagenvorplatz (am Feuerwehrmuseum) Geschwister-Scholl-Straße 2 stattfinden. Gegenstände wie Fahrräder können 30 Minuten vor Beginn der Versteigerung besichtigt werden. Kartenzahlung ist nicht möglich. Alle ersteigernden Personen sind verpflichtet, sich mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis auszuweisen. Schon gewusst? Unser Fundbüro funktioniert digital, d.h. Verlust- und Fundanzeigen können digital aufgegeben und eingesehen werden. So klappt es noch einfacher mit dem Wiederfinden von Schlüsselbund, Jacke und Co.

Polizeibericht

Hallenbrand, Betten

Dienstagnacht wurden die Polizei und die Feuerwehr zur Dorfstraße gerufen. Im hinteren Bereich einer Lager- und Konstruktionshalle war aus bislang unklarer Ursache ein Feuer ausgebrochen, dass sich schnell ausweitete und auf wesentliche Teile des Objektes übergriff. Wegen des Funkenflugs und der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner von zwei in der Nähe befindlichen Einfamilienhäuser vorsorglich in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden Teile der anliegenden Bundesstraße 96 zwischen Lieskau und Massen bis etwa 04:00 Uhr gesperrt. Spezialisten der Kriminalpolizei wurden mit der Brandursachenermittlung beauftragt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen. Die Brandbekämpfung dauert bis zur Stunde an, dazu wurden auch die Trümmerteile mit Baumaschinen auseinandergezogen, um ein erneutes Entfachen zu verhindern.

Dachs wirft sich vor HYUNDAI, Sonnewalde

Gegen 21:30 Uhr hatte die Fahrerin eines PKW HYUNDAI auf der Landesstraße 703 zwischen Friedersdorf und Lichtena eine unsanfte Begegnung mit einem Dachs. Mit einem Sachschaden von etwa 500 Euro am weiterhin fahrbereiten Wagen kam die Fahrerin mit dem Schrecken davon. Der Dachs flüchtete von der Unfallstelle.

Betrunkener Randalierer gestoppt, Finsterwalde

Am Mittwochabend randalierte ein Unbekannter lautstark in der Berliner Straße. Zunächst warf er die Heckscheibe eines PKW Audi ein, brüllte herum und bedrohte anschließend im Schlosspark Passanten. Um 19:45 Uhr stellte die Polizei den Randalierer in der Tuchmacherstraße fest, wo er überdies einen Stromkasten beschädigt hatte. Weil er sich renitent zeigte und die Beamten bedrohte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab 1,54 Promille. Die Polizei befragte Zeugen und leiteten gleich mehrere Verfahren ein.

Drogen statt Fahrerlaubnis = Unfall, Finsterwalde

Am Mittwoch gegen 11:15 Uhr kam es in der Sonnewalder Straße an einer Ampelkreuzung zu einem Auffahrunfall. Ein MERCEDES „Sprinter“ fuhr rückwärts gegen einen hinter ihm stehenden PKW DAIMLER und verursachte Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass im Anschluss an die Kollision ein Fahrertausch mit der Beifahrerin stattgefunden hatte. Der 40-jährige Fahrer selbst war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zudem laut eines Drogenvortests unter Drogeneinfluss. Die Weiterfahrt des Duos wurde untersagt, der ungültige Führerschein sichergestellt und die Blutabnahme in einem Krankenhaus zur Beweissicherung veranlasst.

Aussprache endet im Krankenhaus, Finsterwalde

Zu einer Schlägerei ist es kurz nach 14:30 Uhr in der Holsteiner Straße gekommen. Offenbar hatten zwei der vier Beteiligten bereits zuvor eine Meinungsverschiedenheit gehabt und wollten nun ein „klärendes Gespräch“ führen. Dieses endete jedoch handgreiflich, so dass ein 20-jähriger Mann verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Polizei befragte Zeugen und leitete eine Nahbereichsfahndung nach dem unbekannten Hauptverdächtigen ein.

Vorfahrt missachtet, Finsterwalde

In der Langen Straße ist es an der Abzweigung Grabenstraße am Mittwoch gegen 11:30 Uhr wegen Missachtung der Vorfahrt zu einem Unfall zwischen zwei VW „Golf“ gekommen, dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden, die Fahrzeuge blieben weiterhin fahrbereit.


Info der Polizei

Seit dem 01. März gilt für Mopeds und E-Scooter ein neuer Versicherungszeitraum. Fahrzeuge, die noch mit den alten Plaketten unterwegs sind, haben keinen Versicherungsschutz mehr. Dennoch stellten Polizisten im März jeden Tag Verkehrsteilnehmer fest, die mit abgelaufenem Versicherungsschutz oder völlig ohne Kennzeichen unterwegs waren. Im Vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion Süd insgesamt 1.466 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Straftat, die eine Geldstrafe von bis 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Und es kann noch deutlich teuer werden: Ob ein versehentlicher Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder im Vorbeifahren ein parkendes Auto gestreift – ein Unfall ist schnell passiert. Falls Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs sind, müssen sie den entstandenen Schaden dann aus eigener Tasche bezahlen. Sollten Personen verletzt oder gar getötet werden, können durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall die Kosten schnell in astronomische Höhen steigen. So unwahrscheinlich ist das Szenario nicht: Bei 61 Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Jahr 2024, wurden in 47 Fällen Personen verletzt.

Grundsätzlich gilt:

  • E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h benötigen keine Zulassung, aber einen Versicherungsschutz.
  • Seit dem 1.März 2025 gelten die grünen Kennzeichentafeln oder Versicherungsplaketten, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen.
  • Zusätzlich sollten Sie den Versicherungsnachweis in Papierform oder elektronisch mit sich führen.
  • Einen Führerschein benötigen Sie nicht, um einen E-Roller zu fahren, allerdings gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
  • Es darf nur eine Person gleichzeitig auf dem Roller unterwegs sein.
  • Für Drogen und Alkohol gelten die gleichen Regelungen, wie für Autos. Heißt: Wer betrunken E-Roller fährt, riskiert also nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Führerschein.
  • Es sollte, wenn möglich, der Radweg benutzt werden, Gehwege sind tabu.

Die Polizei bittet, diese Punkte zu beachten und wünscht allzeit gute und unfallfreie Fahrt.

Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!

Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf! Achten Sie darauf, dass Taschen/ Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse heran können! Vermeiden Sie Gedränge! Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde! Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.

Geben Sie niemals gegenüber fremden Personen persönliche Daten und Vermögensstände preis. Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den Notruf 110.

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