Führerscheinumtausch bis zum 19. Januar 2023

Das Straßenverkehrsamt macht darauf aufmerksam, dass Anfang kommenden Jahres für einige Bürgerinnen und Bürger ein Führerscheinumtausch ansteht. Betroffen sind Personen, die ihren Führerschein vor dem 31. Dezember 1998 erworben haben und in den Jahren 1959 bis 1964 geboren wurden. Diese sind verpflichtet, den Führerschein bis zum 19. Januar 2023 umzutauschen. Bei den zu tauschenden Dokumenten handelt es sich um Führerscheine aus Papier, die in der DDR bzw. der BRD ausgegeben wurden. Der Umtausch kann in den Meldebehörden der Ämter, Städte, Gemeinden oder der Verbandsgemeinde sowie dem Straßenverkehrsamt, Riesaer Straße 17, in Bad Liebenwerda beantragt werden. Hierfür ist der Führerschein vorzulegen. Der Antragssteller muss sich ausweisen können und ein biometrisches Passbild mitbringen. Die Gebühren belaufen sich für den Umtausch auf 25,30 Euro. Um lange Wartezeiten zu verhindern, bittet das Straßenverkehrsamt darum, bereits jetzt schon den entsprechenden Antrag auf Umtausch des Führerscheins zu stellen. Der Antrag kann zu den folgenden Öffnungszeiten des Straßenverkehrsamtes gestellt werden:

Montag            8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Dienstag          8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Mittwoch geschlossen

Donnerstag     8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Freitag            8.00 Uhr bis  12.00 Uhr

Polizeibericht

Bedrohung und Widerstand, Finsterwalde

In der Goethestraße bedrohte ein 39-jähriger Mann am Donnerstagvormittag einen 62-Jährigen mit einer Waffe. Als die Beamten vor Ort eintrafen flüchtete er und leistete aktiven Widerstand im Flur seiner Wohnanschrift. Er konnte durch die Polizei überwältigt werden und wurde anschließend auf Grund seiner psychischen Ausnahmesituation in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die aufgefundene Schreckschusspistole wurde sichergestellt.

Alkoholisierter Fahrradfahrer, Lieskau

Die Polizei wurde am Donnerstagnachmittag nach Lieskau gerufen. Dort wurde ein Fahrradfahrer beobachtet, welcher ständig mit seinem Fahrrad hinfiel und dann wieder weiterfuhr. Die Polizeibeamten konnten den 44-jährigen Radfahrer wenig später feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,24 Promille. Daraufhin erfolgte in einem Krankenhaus eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei hat alle weiteren Ermittlungen übernommen.

In Gewahrsam genommen, Schönborn

Zwei 19- und 36 Jahre alte Männer skandierten am Donnerstagnachmittag im Bereich der Straße der Jugend „Heil Hitler“. Einen Platzverweis der alarmierten Polizisten kamen sie trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nach. Nachdem die Beamten wiederholt beleidigt wurden und versucht wurde nach den Polizisten zu treten und zu schlagen, erfolgte die Gewahrsamnahme der beiden alkoholisierten Männer.

Briefkasten zerstört, Finsterwalde

Ebenfalls in der Nacht zum Donnerstag wurde durch unbekannte Täter der Briefkasten am Jodcenter in Finsterwalde mittels Böller zerstört. Die Briefsendungen lagen verteilt, konnten jedoch sichergestellt werden. Der Schaden wird auf ca. 100,-€ geschätzt.

Mülltonnen abgebrannt, Finsterwalde

In der Nacht zum Donnerstag wurde ein Brand in Finsterwalde gemeldet. Vor Ort brannten sechs Mülltonnen, welche durch die FFW gelöscht wurden. Ein Schaden bzw. ein Übergreifen auf umliegende Gebäude konnte demnach verhindert werden.

Info der Polizei

Landesweit wird immer wieder von Anzeigen zu zweifelhaften Serviceleistungen berichtet, bei denen Grundstückseigentümer zunächst eine preiswerte Arbeit angeboten wird. Das reicht von Arbeiten an Haus und Grundstück bis hin zu Pflaster- und Asphaltarbeiten, die im Regelfall preisintensiv sind. Es wird dringend davon abgeraten, unangemeldeten Fremden den Zutritt zum Grundstück zu gewähren. Sie sind der Inhaber des Hausrechtes und sollten die Polizei bei Verdacht dieses Hausfriedenbruches rufen. Ziehen Sie vertrauenswürdige Zeugen aus dem Nachbars- und Bekanntenkreis hinzu, wenn Sie solchen ungebetenen Besuch erhalten. Falls Sie Kenntnis von solchen Betrugsversuchen erhalten oder selbst betroffen sind oder waren, erstatten Sie Anzeige, was auch per Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben möglich ist.

Die Polizei warnt vor zwielichtigen Anrufen mit dubiosen Gewinnversprechen. Warum sollen Sie plötzlich irrwitzig hohe Gewinne geschenkt bekommen, ohne dass Sie zuvor an Lotterien oder Auslosungen teilgenommen haben? Wer hat etwas zu verschenken? Lassen Sie sich nicht durch Gerede beeindrucken oder verwirren. Prüfen Sie genau, auf welche Personen und Angebote Sie sich einlassen. Überweisen Sie nie als Voraussetzung für einen Gewinn im Vorfeld Geld auf ausländische Konten, übermitteln Sie nie Gutscheincodes oder -nummern an Fremde. Im Zweifelsfall informieren sie die Polizei.

Die Polizei gibt deshalb zum wiederholten Mal die folgenden Hinweise:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen.

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