Unfall, Finsterwalde
In der Schillerstraße sind am Montag gegen 10:00 Uhr ein Auto und ein LKW zusammengestoßen. Bei dieser ungleichen Begegnung wurde niemand verletzt und trotz eines Gesamtschadens von mehreren tausend Euro blieben beide Fahrzeuge fahrbereit.
Baustellendiebstähle, Lugau, Massen
Die Polizei wurde am Montag kurz nach 07:30 Uhr zu einer Baustelle in der Lugauer Hauptstraße gerufen. Dort hatten Unbekannte versucht, an einem Bagger Teile abzuschrauben. Dabei waren sie offenbar gestört worden und ohne Beute wieder von dannen gezogen. Kurz darauf war ein Einbruch in ein Firmengelände in der Nobelstraße in Massen aufzunehmen. Dort hatten Unbekannte mehrere Leitern und Gerüstteile gestohlen. In beiden Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei
Graffiti-Sprüher erwischt, Finsterwalde
Zeugen riefen am Sonntag kurz nach 21:00 Uhr die Polizei, weil sie mehrere Jugendliche beobachteten, die gerade in der Leipziger Straße an einer Baustelle offenbar Graffiti sprühten. Die hinzugerufene Polizei konnte drei Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren feststellen, die Farbe mit sich führten und auch an der Kleidung hatten. Außerdem fanden die Beamten einen frischen „Free palastin“ Schriftzug. Daher ist in die weiteren Ermittlungen ist auch der polizeiliche Staatsschutz eingebunden.
Nächtliche Schmierereien, Finsterwalde
Ein Anwohner aus der Forststraße rief Samstagmittag diePolizei, weil er mehrere Schmierereien in roter Farbe an seiner Fassade festgestellthatte. Die hinzugerufenen Beamten entdeckten auch im Umfeld weitere frische Graffiti,so dass sie das gesamte Stadtgebiet abfuhren und am Ende elf geschädigte Objekteprotokollierten. Der Gesamtschaden ist daher noch Gegenstand der weiterführendenErmittlungen. Diese hat der polizeiliche Staatsschutz übernommen, weil sich diemeisten der Schriftzüge gegen das rechte Spektrum wenden.
Info der Polizei
Seit dem 01. März gilt für Mopeds und E-Scooter ein neuer Versicherungszeitraum. Fahrzeuge, die noch mit den alten Plaketten unterwegs sind, haben keinen Versicherungsschutz mehr. Dennoch stellten Polizisten im März jeden Tag Verkehrsteilnehmer fest, die mit abgelaufenem Versicherungsschutz oder völlig ohne Kennzeichen unterwegs waren. Im Vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion Süd insgesamt 1.466 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Straftat, die eine Geldstrafe von bis 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Und es kann noch deutlich teuer werden: Ob ein versehentlicher Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder im Vorbeifahren ein parkendes Auto gestreift – ein Unfall ist schnell passiert. Falls Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs sind, müssen sie den entstandenen Schaden dann aus eigener Tasche bezahlen. Sollten Personen verletzt oder gar getötet werden, können durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall die Kosten schnell in astronomische Höhen steigen. So unwahrscheinlich ist das Szenario nicht: Bei 61 Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Jahr 2024, wurden in 47 Fällen Personen verletzt.
Grundsätzlich gilt:
- E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h benötigen keine Zulassung, aber einen Versicherungsschutz.
- Seit dem 1.März 2025 gelten die grünen Kennzeichentafeln oder Versicherungsplaketten, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen.
- Zusätzlich sollten Sie den Versicherungsnachweis in Papierform oder elektronisch mit sich führen.
- Einen Führerschein benötigen Sie nicht, um einen E-Roller zu fahren, allerdings gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
- Es darf nur eine Person gleichzeitig auf dem Roller unterwegs sein.
- Für Drogen und Alkohol gelten die gleichen Regelungen, wie für Autos. Heißt: Wer betrunken E-Roller fährt, riskiert also nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Führerschein.
- Es sollte, wenn möglich, der Radweg benutzt werden, Gehwege sind tabu.
Die Polizei bittet, diese Punkte zu beachten und wünscht allzeit gute und unfallfreie Fahrt.
Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!
Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf! Achten Sie darauf, dass Taschen/ Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse heran können! Vermeiden Sie Gedränge! Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde! Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.
Geben Sie niemals gegenüber fremden Personen persönliche Daten und Vermögensstände preis. Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den Notruf 110.
