Polizeibericht

Falsche Handwerker erbeuten Schmuck, Doberlug-Kirchhain

Am Dienstag gegen 13:30 Uhr wurde eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses im Erwin-Kramer-Ring Opfer eines Betrugs: Zwei Männer gaben sich als Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft aus und behaupteten, einen Wasserschaden beheben zu müssen. Statt der erwarteten Reparaturarbeiten musste die Bewohnerin jedoch später feststellen, dass Schmuck und Wertgegenstände im Wert von über 2.000 Euro entwendet worden waren. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

In diesem Zusammenhang der Hinweis der Polizei: Nicht nur am Telefon, auch bei persönlichen Besuchen versuchen Diebe an Ihr Bargeld oder ihre Wertsachen zu gelangen. Unter verschiedenen Legenden versuchen die Täter Zutritt zu ihrer Wohnung gelangen. Sobald einer der Beiden die Mieterin oder den Mieter ablenkt, wird durch den zweiten Täter der Diebstahl begangen. Gewähren Sie also keinen Unbekannten Zugang zu Ihrer Wohnung, ohne sich zu vergewissern, mit wem Sie es zu tun haben. Das Beharren auf Ihr Hausrecht ist keine Unhöflichkeit! Kontaktieren Sie Freunde, Nachbarn oder Ihre Familie, wenn solch unangemeldeter Besuch vor der Tür steht. Nicht umsonst wird an der Wohnungstür die Schließkette montiert, so dass Sie potenziellen Dieben den Zugang erschweren können.

Fahrräder sichergestellt, Finsterwalde

Einen unerwarteten Fund machte die Polizei, als sie am Dienstagvormittag wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten in die Genossenschaftsstraße gerufen wurde: Im Kellerbereich des Mehrfamilienhauses entdeckten die Beamten zwei Fahrräder, die offensichtlich gestohlen waren. Eines der beiden war bereits zur Fahndung ausgeschrieben, beim zweiten war die Rahmennummer abgeschliffen worden. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Ausparken mit Folgen, Finsterwalde

Gegen 15:30 Uhr wurde ein PKW DACIA am Markt Opfer eines zu schwungvollen Ausparkens. Der Zusammenprall mit dem PKW MERCEDES hinterließ einen Schaden in Höhe von 1.000 Euro, beide Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Volltrunken Spiegel rasiert, Finsterwalde

Betrunken setzte sich der Fahrer eines PKW SMART ans Steuer und touchierte auf der Sonnewalder Straße am Montag gegen 13:30 Uhr einen parkenden RENAULT „Megane“, der daraufhin seinen Außenspiegel einbüßte. Bei dem 39-jährigen Fahrer wurde ein Blutalkoholspiegel über 2,5 Promille festgestellt, woraufhin der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt wurde. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde eine Blutprobe veranlasst.

Dieseldiebstahl aus Arbeitsmaschinen, Sallgast

Nahe der Kreisstraße zwischen Sallgast und Klingmühl wurde die Polizei am Montagnachmittag zu einem Dieseldiebstahl gerufen. Aus abgestellten Arbeitsmaschinen waren über 200 Liter Diesel entwendet worden. Mit den eingeleiteten Ermittlungen beschäftigt sich die Kriminalpolizei.


Info der Polizei

Seit dem 01. März gilt für Mopeds und E-Scooter ein neuer Versicherungszeitraum. Fahrzeuge, die noch mit den alten Plaketten unterwegs sind, haben keinen Versicherungsschutz mehr. Dennoch stellten Polizisten im März jeden Tag Verkehrsteilnehmer fest, die mit abgelaufenem Versicherungsschutz oder völlig ohne Kennzeichen unterwegs waren. Im Vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion Süd insgesamt 1.466 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Straftat, die eine Geldstrafe von bis 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr nach sich ziehen kann. Und es kann noch deutlich teuer werden: Ob ein versehentlicher Zusammenstoß mit einem Fußgänger oder im Vorbeifahren ein parkendes Auto gestreift – ein Unfall ist schnell passiert. Falls Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs sind, müssen sie den entstandenen Schaden dann aus eigener Tasche bezahlen. Sollten Personen verletzt oder gar getötet werden, können durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall die Kosten schnell in astronomische Höhen steigen. So unwahrscheinlich ist das Szenario nicht: Bei 61 Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Jahr 2024, wurden in 47 Fällen Personen verletzt.

Grundsätzlich gilt:

  • E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h benötigen keine Zulassung, aber einen Versicherungsschutz.
  • Seit dem 1.März 2025 gelten die grünen Kennzeichentafeln oder Versicherungsplaketten, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen.
  • Zusätzlich sollten Sie den Versicherungsnachweis in Papierform oder elektronisch mit sich führen.
  • Einen Führerschein benötigen Sie nicht, um einen E-Roller zu fahren, allerdings gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
  • Es darf nur eine Person gleichzeitig auf dem Roller unterwegs sein.
  • Für Drogen und Alkohol gelten die gleichen Regelungen, wie für Autos. Heißt: Wer betrunken E-Roller fährt, riskiert also nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Führerschein.
  • Es sollte, wenn möglich, der Radweg benutzt werden, Gehwege sind tabu.

Die Polizei bittet, diese Punkte zu beachten und wünscht allzeit gute und unfallfreie Fahrt.

Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!

Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf! Achten Sie darauf, dass Taschen/ Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse heran können! Vermeiden Sie Gedränge! Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde! Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.

Geben Sie niemals gegenüber fremden Personen persönliche Daten und Vermögensstände preis. Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den Notruf 110.

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